Nuckelflaschenkaries

Karies bei Kleinkindern

Neben dem Schnuller kann auch eine Nuckelflasche helfen, ein Kleinkind zu beruhigen. Bleibt das die Ausnahme und wird nicht zum Regelfall, ist dagegen nichts einzuwenden. Dennoch sollten Eltern aufpassen, dadurch keine Karies zu begünstigen.

Auch wenn die Nuckelflaschen säure- oder zuckerhaltige Getränke enthält, kann dies schnell zum Nuckelflaschenkaries führen.

Das Zahnärzte-Team der Zahnvilla Wassenberg hat sich auf die Behandlung von Kleinkindern spezialisiert. Wie Sie Karies bei Milchzähnen vorbeugen können, lesen Sie hier im Blog. Gerne beraten wir Sie und Ihr Kind im Rahmen einer kinderfreundlichen Zahnprophylaxe in unserer Praxis.

Nuckelflaschenkaries: die versteckte Gefahr im Babyalter

Das Nursing-Bottle-Syndrom oder Nuckelflaschenkaries beschreibt Karies bei Milchzähnen bis zu deren vollständigen Zerstörung. Die Nuckelflaschenkaries ist Folge der dauerhaften Gabe von zucker-, kohlenhydrat- oder fruchtsäurehaltigen Getränken mit einer Nuckelflasche, einer Schnabeltasse oder Trinklerntasse.

Nicht der Zucker im Getränk verursacht die Karies bei Milchzähnen, vielmehr wird dieser durch Bakterien in Säure umgewandelt. Und Säure greift den Schutzmantel der ersten Zähne an.
Diese Gefahr kann einfach umgangen werden. Füllen Sie in die Nuckelflasche Ihres Kindes nur Wasser oder ungesüßten Tee. Beim Kauf von Tee sollte dabei auf die verschiedenen
Formen von Zucker geachtet werden.

Zucker tritt in vielen Varianten auf:

  • Traubenzucker, Dextrose oder Glucose
  • Fruchtzucker oder Fructose
  • Milchzucker oder Lactose
  • Rohrzucker, Saccharose

Übrigens, Fruchtzucker kommt zwar in Obst und Gemüse vor, ist deshalb aber nicht weniger schädlich für die Milchzähne.

Die Nuckelflaschenkaries befällt meist die oberen Schneidezähne, da die untere Zahnreihe beim Trinken von der Zunge geschützt wird. Durch den Befall werden die Milchzähne des Kleinkindes empfindlich für Süßes. Mit Ausbreitung der Karies bei Milchzähnen kann auch der Zahnnerv in Mitleidenschaft gezogen werden. Dann kann es zu Schmerzen beim Essen und Trinken kommen. Je nach Alter des Kindes können diese Schmerzen kommuniziert werden, dann sollten Sie schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen.

Sobald Ihr Kind aufrecht sitzen kann, sollten Sie es nach und nach von der Nuckelflasche entwöhnen. Dann ersetzen Sie die Flasche durch einen offenen Becher und können so dem Nuckelflaschenkaries vorbeugen.

Karies und Milchzähne – eine gesunde Ernährung beugt vor

Auch Zähne bevorzugen eine gesunde Ernährung. Mineralstoffe und Vitamine beugen Karies bei Milchzähnen vor. Milchprodukte enthalten Kalzium und Phosphat und stärken
damit den Zahnaufbau. Obst und rohes Gemüse fördern die Kauaktivität und damit den Knochenaufbau.

Beim Kochen sollten Sie auf fluoridhaltiges Salz setzen. Fluoride schützen die Milchzähne Ihres Kleinkindes vor Säureangriffen durch Plaquebakterien. Auch die Verabreichung von
Fluoridtabletten kann die Milchzähne unterstützen.

Den ersten Milchzahn sollten Sie mit Ihrem Kind ausgiebig feiern. Und zwar mit der ersten Zahnbürste und mit einem Hauch von Kinderzahnpasta. Jeder weitere Milchzahn erhält
natürlich die gleiche Hingabe! Wichtig ist es, dass Sie Ihr Kind frühzeitig an eine regelmäßige und gründliche Zahnhygiene gewöhnen!

Regelmäßige Milchzahnprophylaxe gegen Karies bei Kleinkindern

Kommen Sie rechtzeitig in unsere Zahnvilla, sodass sich Ihr Kind an die Umgebung gewöhnen kann. Den ersten eigenen Zahnprophylaxe-Termin sollte Ihr Kind vor der Vollendung des ersten Lebensjahres in Anspruch nehmen.

Bis zum sechsten Lebensjahr sollte Ihr Kind halbjährlich in unsere Praxis kommen. Bei jedem Termin geben wir Ihnen und Ihrem Kind wertvolle Tipps für die Pflege der Milchzähne. Dabei sprechen wir unter anderem über die Themen Ernährung für eine gute Zahngesundheit und Versorgung der Zähne mit Fluorid. Selbstverständlich gehen wir auch auf Ihre persönlichen Fragen ein.

Vereinbaren Sie doch gleich hier online einen Termin bei uns in der Zahnvilla!

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